Stress und Bluthochdruck
Stress kann den Blutdruck für eine Weile ansteigen lassen, und es wird angenommen, dass er zu Bluthochdruck beiträgt. Aber die langfristigen Auswirkungen von Stress sind noch unklar. Stressbewältigungstechniken scheinen Bluthochdruck nicht zu verhindern. Solche Techniken können jedoch andere Vorteile haben, z. B. dass Sie sich besser fühlen oder Ihnen helfen, übermäßiges Essen zu kontrollieren, wodurch Sie Ihren Blutdruck senken können.
Denken Sie daran Ihr Blutdruck steigt deutlich an, wenn Sie unter physischem oder emotionalem Stress stehen. Wenn Sie sich ständig „gestresst“ fühlen, kann Ihr Körper ein ungewöhnlich hohes Maß an Reaktionsfähigkeit aufrechterhalten, was einen künstlich herbeigeführten Zustand von Bluthochdruck erzeugt.
Sport kann auch Stress verursachen, aber im Gegensatz zu Sport, der Ihrem Körper für eine begrenzte Zeit gut kontrollierten physischen Stress verleiht, kommt chronischer Stress Ihrem Kreislaufsystem nicht zugute. Vielmehr erhöht es Ihr Krankheitsrisiko. Stress ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens, und es kann schwierig sein, das Ausmaß an Stress in Ihrem Leben zu kontrollieren, ohne Ihre täglichen Gewohnheiten signifikant zu ändern.
Wie können Sie Ihren Stress kontrollieren? Viele Menschen befolgen diese Gewohnheiten, um Stress abzubauen – Essen, Trinken von Alkohol und Rauchen – tragen zur Entwicklung von Bluthochdruck bei. Vielleicht möchten Sie Sport treiben, um Ihren Stress zu bewältigen. Andernfalls müssen Sie möglicherweise eine Beratung in Anspruch nehmen, um Ihre Denkweise über bestimmte Dinge zu ändern, die Sie gestresst machen, oder um Entspannungstechniken zu erlernen. Entspannungstechniken, einschließlich progressiver Muskelentspannung und transzendentaler Meditation, können helfen, leichten Bluthochdruck zu reduzieren.
Wie wird Ihr Herz von Stress beeinflusst? Stress hat spürbare Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Wer hat nicht schon erlebt, dass sein Herz aufgrund von Stress oder Angst schneller schlägt? Chronischer Stress kann zu Bluthochdruck, Arteriosklerose, Schlaganfällen, Herzinfarkten und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.
Denken Sie daran, dass Stress eine der Hauptursachen für Bluthochdruck ist. Schon eine kleine Stressreaktion führt zu einer Verengung der Blutgefäße. Die Forschung entschlüsselt einen komplexen Zusammenhang zwischen Stress, Bluthochdruck und dem Herz-Kreislauf-System. Einige Studien haben diese Tatsache bewiesen, dass Stress eng mit Bluthochdruck zusammenhängt.
Jüngste Studien haben ans Licht gebracht, wie Stress und Bluthochdruck die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls und vorübergehender ischämischer Attacken beeinflussen. Eine Studie in der Juni-Ausgabe 2003 von Stroke stellt einen Zusammenhang zwischen der Schwere stressbedingter Blutdruckveränderungen und dem Schlaganfallrisiko her. Eine dänische Studie unterstützt dieses Ergebnis: Die Studie ergab, dass Männer mittleren Alters, die von hohem Stressniveau berichteten, doppelt so häufig einen tödlichen Schlaganfall erleiden wie Männer, die von niedrigem Stressniveau berichteten. Bereits ein Stressvorfall pro Woche verdoppelte die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls.
Arteriosklerose tritt auf, wenn sich Fett-, Cholesterin- und Plaqueablagerungen ansammeln und die Blutgefäße des Herz-Kreislauf-Systems verstopfen. Arterien werden bei diesem Prozess dick. Wenn Arteriosklerose die zum Herzen führenden Blutgefäße betrifft, wird die Krankheit als koronare Herzkrankheit bezeichnet. Bluthochdruck, Cholesterin, Rauchen und Diabetes sind wichtige Risikofaktoren für Bluthochdruck. Stress kann auch ein Faktor sein. Eine Studie der Ohio State University ergab, dass Stress den Stoffwechsel von Triglyceriden im Körper verlangsamt, einer Fettart, die mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, einschließlich Herzinfarkten, in Verbindung steht. Durch die Verlangsamung des Triglyceridstoffwechsels ermöglicht Stress, dass das Fett länger im Blut verbleiben kann, ein Faktor, der die Entwicklung von Arteriosklerose beschleunigen kann.
Entspannungstechniken können helfen, die Auswirkungen von Stress auf das Herz-Kreislauf-System zu minimieren. Die Forschung hat festgestellt, dass Atemübungen und Meditation helfen, Bluthochdruck zu kontrollieren und sogar eine präventive Wirkung haben können. Die Entwicklung einer Arteriosklerose kann auch durch Entspannungstechniken verzögert werden. Regelmäßige Meditation, Atemübungen und andere Techniken können helfen, den Gehalt an oxidativen Chemikalien im Blut zu senken, was wiederum das Risiko einer Arteriosklerose senkt und somit Ihren Blutdruck in normalen Grenzen hält.


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