Geschichte der Magnetfeldtherapie
Historisch wird berichtet, dass es Magnete schon sehr lange gibt. Magnete wurden erstmals um 2500-3000 Jahre v. Chr. dokumentiert. Ihre Ursprünge werden zuerst in Kleinasien in einem riesigen Land namens Magnesia festgestellt. Die Erde dort war mit Eisenoxid angereichert, das Metalle anzog. Die Einheimischen nannten es Magnetit.
Eine andere Geschichte wird von einem kleinen Jungen erzählt, der 2500 Jahre v. Chr. lebte, genannt Magnes – ein Hirte auf dem Berg Ida. Eines Tages hütete er seine Schafe, während er Sandalen trug, deren Sohle Eisen enthielt. Es fiel ihm schwer, den Berg hinaufzugehen, da seine Füße sich schwer anfühlten und an der Felswand festklebten. Auf dem Berg Ida wurde ein Gestein namens Lodestone gefunden, das das erste bekannte magnetische Mineral ist. Es wird berichtet, dass Lodestone nach dem Jungen, der ihn entdeckte, Magnes genannt wurde und später als Magnet bekannt wurde.
Kleopatra war wahrscheinlich die erste Berühmtheit, die Magnete benutzte. Es ist dokumentiert, dass sie auf einem Magneten geschlafen hat, um ihre Haut jung zu halten. Das therapeutische Wissen wurde an die Griechen weitergegeben, die seit 2500 v. Chr. Magnete zur Heilung verwenden. Aristoteles und Platon sprachen in ihrer Arbeit von den Vorteilen der Magnetsteine.
Magnete wurden in der chinesischen Medizin ab etwa 2000 v. Chr. in Verbindung mit Reflexzonenmassage und Akupunktur verwendet. Es wird auch heute noch als First-Line-Behandlung für viele häufige Beschwerden verwendet.
3.500 Jahre nach ihrer Entdeckung haben Magnete in Europa und den USA an Popularität gewonnen. Im 15. Jahrhundert erkannte der Schweizer Arzt Paracelsus die therapeutische Kraft von Magneten. Er schrieb medizinische Arbeiten über den Einfluss von Magneten auf die Entzündungsprozesse im Körper.
Im 16. Jahrhundert führte der englische Arzt Dr. William Gilbert eine wissenschaftliche Studie über Elektrizität und Magnetismus durch. Er veröffentlichte eines der ersten Bücher über Magnetfeldtherapie mit dem Titel „De Magnet“. Dr. Gilbert war auch Leibarzt von Queens Elizabeth I und es wird gesagt, dass sie unter seiner Anleitung Magnete benutzte.
Michael Faraday, auch bekannt als Begründer der Biomagnetik, machte im 18. Jahrhundert umfangreiche Entdeckungen in der magnetischen Heilung. Seine Arbeit wird immer noch als Rahmen für moderne magnetische Behandlungen verwendet. Auch Dr. Mesmer (der Vater der Hypnose) und Dr. Samuel Hahnemann (der Vater der Homöopathie) trugen zu seiner bemerkenswerten Arbeit bei.
Zu den Pionieren des 20. Jahrhunderts gehört Dr. Kreft, ein deutscher Arzt, der 1905 die heilende Wirkung von Magneten bei rheumatischen Erkrankungen, Ischias und Neuralgien untersuchte. 1926 enthüllte Dr. Criles Arbeiten über den Einfluss von Magneten auf Krebszellen und darauf folgte 10 Jahre später im Jahr 1936, als Albert Davis Tests über die Auswirkungen der Nord- und Südpole eines Magneten durchführte.
In den letzten 15 Jahren hat die medizinische Forschung im Bereich der Magnetfeldtherapie jedoch stark zugenommen. In den USA gab es über 57 Studien zu unheilbaren Krankheiten und Magnetik. Einige der neuesten sind:
1990 – University if Hawaii testete Magnetfelder an Patienten mit Osteoarthritis.
1992 – Stiller et al. eine randomisierte Doppelblindstudie zur Wundheilung bei venösen Beinwunden.
1999 – Das New York Medical College testete magnetische Einlegesohlen an Diabetikern.
2001 – Die University of Virginia testete magnetische Matratzenbezüge an Patienten mit Fibromyalgie.
2004 – Die University of Exeter und Plymouth testeten Magnetarmbänder an Patienten mit Osteoarthritis
Die Magnetfeldtherapie wird weltweit bei vielen prominenten Anhängern immer beliebter, darunter: Cherie Blair, Bill Clinton, Anthony Hopkins, Prince William, Queen Elizabeth II, Shirley MaClaine, Venus Williams, Michael Jordan, Andre Agassi, Jack Niklaus und viele mehr.
Magnetische Geräte sind mittlerweile in 54 Ländern weltweit als verschreibungspflichtige Medizinprodukte registriert Da jedes Jahr neue Forschungen abgeschlossen werden und Ärzte endlich anerkennen, dass es sich nicht um „Hexenheilkunde“ handelt, werden wir hoffentlich in den nächsten Jahren sehen, dass magnetische Geräte auf der NHS in Verbindung mit herkömmlichen schmerzstillenden Medikamenten.


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